IKT Strategie

Government

a. Potenzial

366

Die E-Government Vision 2020 setzt sich zum Ziel, die Verwaltungskontakte zu vereinfachen und zu verbessern, indem ein One-Stop Prinzip verfolgt wird, virtuelle Verfahrensberater die Nutzer unterstützen, vorhandene Daten genutzt werden (sodass der Nutzer dafür keine Nachweise erbringen muss) und die elektronische Zustellung forciert wird. Ein zentraler Postkorb für behördliche Zustellungen sowie ein elektronisches Aktenverfolgungsverfahren sollen den Kontakt mit der Verwaltung weiter vereinfachen.

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367

Ein moderner Staat kommt ohne E-Government nicht mehr aus. „Die Bürger und Unternehmen erwarten sich heute von der öffentlichen Verwaltung eine rasche Abwicklung ihrer Behördenverfahren. Im Zeitalter von E-Mail, Internet und digitaler Signatur sollen lange Wartezeiten, aufwendiger Papierkram und undurchsichtiger Behördendschungel bald der Vergangenheit angehören. Die E-Government Strategie sichert eine effiziente Umsetzung von elektronischen Behördendiensten [vgl. (Plattform Digitales Österreich, Dezember 2009)].

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368

Die Benutzerfreundlichkeit der Anwendungen soll durch einheitliche Benutzeroberflächen gesteigert werden. Als wichtige Sicherheitsmaßnahme ist die elektronische Identität für Personen und Unternehmen zu gewährleisten. Um das Vertrauen der Bürger in die Dienste zu gewinnen, soll Transparenz geschaffen werden, welche Daten gespeichert werden. Um auf die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen einzugehen, bleibt Diversity in dieser Vision ein wichtiges Thema. Schließlich soll die Verfügungstellung von ausgewählten öffentlichen Rohdaten Impulse für die Wirtschaft liefern und die Transparenz der öffentlichen Verwaltung fördern [vgl. (Plattform Digitales Österreich, Dezember 2009)].

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369

Mit einem Transparenzportal soll das österreichische Förderwesen auf neue Beine gestellt werden. Bürger, Unternehmen und Verwaltung werden von der gesteigerten Transparenz und Effizienz profitieren.

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Nr.IndikatorData/ UmfrageGe-wichtPlatz 2012Punkte 2012
1.02Laws relating to ICTUmfrage1,1%105,5
2.04No. days to start a businessData1,1%9728
2.05No. procedures to start a businessData1,1%868
2.09Gov’t procurement of advanced techUmfrage1,1%264,2
6.02Individuals using Internet, % Data1,4%2372,7
7.04Extend of business Internet UseUmfrage2%185,9
8.01Gov’t prioritization of ICTUmfrage3,3%415,2
8.02Importance of ICT to gov’t visionUmfrage3,3%484,2
8.03Government Online Service Index, 0-1 (best)483,3%330,48
10.01Impact of ICT on access to basic servicesUmfrage2,5%155,7
10.03ICT use & gov’t efficiencyUmfrage2,5%125,5
10.04E-Participation Index, 0-1 (best)Data2,5%210,5
370

Die Entwicklung dieses Themengebietes wirkt sich auf folgende Indikatoren des Networked Readiness Index des Weltwirtschaftsforums aus [vgl. (Dutta & Bilbao-Osorio, 2012), Einschätzung der Geschäftsstelle des KIG].

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b. Eingrenzung

371
  • Dienste für Bürger
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    372
  • Modernisierung der öffentlichen Verwaltung
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    373
  • Kooperation der Verwaltungseinheiten
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    Abbildung 36: Nutzung von E-Government Angeboten I, Quelle: EU-Kommission, 2008-2012, EU-Kommission, 2010-2012. 


    c. IST-Analyse

    374

    Durch die konsequente Implementierung von E-Government-Applikationen anhand von klaren und konsistenten Strategien des Bundes konnte sich Österreich zu einem europäischen Vorzeigeland für das Angebot von E-Government-Applikationen entwickeln. Die Nutzung – sowohl durch Privatpersonen als auch durch Unternehmen – liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt (siehe Abbildung 36).

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    375

    Maßgeblich mitverantwortlich für diese Erfolge ist das E-Government-Portal der Finanzverwaltung. Mit 3,1 Millionen Nutzern und jährlich 1,6 Millionen abgewickelten Arbeitnehmerveranlagungen trägt das Verfahren maßgeblich zu mehr Akzeptanz des E-Government-Angebots in Österreich bei. 2012 wurde mit einem IKT-Konsolidierungspaket ein rechtlicher Rahmen für die Standardisierung innerhalb der Bundesverwaltung geschaffen. Im Kern geht es unter anderem um eine Vereinheitlichung von IKT-Lösungen und IT-Verfahren (IKT-KonG), ein einheitliches IT-Personal- und Haushaltsmanagement in allen Ressorts (BHG 2013), sowie um die Konsolidierung der Rechenzentren.

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    Abbildung 37: Nutzung von E-Government Angeboten II, Quelle: EU-Kommission 2008-2012, Dutta & Bilbao-Osorio, 2012.

    376

    In der Partizipation, also dem Einsatz von IKT für die Beteiligung von Bürgern, besteht Aufholbedarf (siehe Abbildung 37).

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    377

    Dank der Initiative des Bundeskanzleramtes unter der Mitwirkung aller Ministerien sowie der Länder, Gemeinde und Städte konnten innerhalb weniger Jahre hunderte von Applikationen zum Wohle der Bürger und der Wirtschaft geschaffen werden. Viele Amtswege lassen sich bereits online erledigen. Das Angebot ist nun vorhanden, die Forcierung der Nutzung dieser Angebote rückt nun in den Vordergrund.

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    d. Themenziele

    378
  • Verbreitung einer einheitlichen eID und digitalen Signatur für Bürger und Unternehmen
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    379
  • Forcierung der elektronischen Zustellung von Verwaltungsdokumenten
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    380
  • Optimierung von Registern im Sinne eines Registerkerns für natürliche und juristische Personen sowie der technischen Zugang zu Registern
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    Hier sind Sie gefragt!

    Welche Initiativen gibt es derzeit noch zu diesem Themenfeld? Wie lassen sich die Ziele bis 2018 verwirklichen? Welchen Handlungsbedarf sehen Sie zu diesem Themenfeld? Was wäre bis 2018 realisierbar? Welche Schritte wären zu setzen, um das Themenfeld voranzutreiben? In welcher Zeit lassen sie sich umsetzen? Welche Begleitmaßnahmen wären dazu erforderlich? Welche Ressourcen wären zur Zielerreichung erforderlich? Wer wäre einzubinden? Wer könnte die Trägerschaft übernehmen?