IKT Strategie

IKT-Österreich 2018 und die strategischen Ziele

Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen der Mensch und seine Bedürfnisse

Menschen setzen IKT ein, um von ihnen zu profitieren.

Österreich nutzt das Potenzial von IKT für seine Bürger und für die Wirtschaft optimal aus

Abbildung 5: Der Bürger im Mittelpunkt und die vier strategischen Ziele

064

Die Nutzung und der Nutzen der Technologie für den Menschen stehen im Vordergrund. Menschen brauchen IKT nicht, um zu überleben, aber das Internet verändert die Art und Weise, wie Menschen leben. Es bringt einen höheren Wohlstand (durch eine größere Vielfalt an digitalen Gütern und Diensten, niedrigere Preisen, bessere Informationszugängen etc.). Darüber hinaus profitieren Individuen von einem effizienteren Arbeitsmarkt und von den positiven Auswirkungen auf Umwelt und Bildung [vgl. (OECD, The Impact of Internet in OECD Countries, 2012d)].

Voting closed
Voting closed
3 Stimmen
0 KommentareKommentare lesen
065

IKT können den Menschen in vielen Bereichen das Leben erleichtern, die Sicherheit erhöhen, die Kommunikationsbedürfnisse stillen, die erforderlichen Informationen liefern.

Voting closed
Voting closed
3 Stimmen
0 KommentareKommentare lesen
066

Das KIG strebt danach, dass Österreich einen IKT-Spitzenplatz erreicht. Konkret heißt das: Österreich schöpft besser als der Großteil der Länder dieser Welt das Potenzial von IKT aus und versteht es, die digitale Welt optimal für seine Wirtschaft und Gesellschaft zu nutzen.

Voting closed
Voting closed
4 Stimmen
0 KommentareKommentare lesen

Österreich nimmt eine führende Rolle in den wichtigen strategischen Bereichen ein

067

In diesem Zukunftsszenario nimmt Österreich in wichtigen strategischen Bereichen eine führende IKT-Rolle wahr. Das Land ist weltweit für seine äußerst flexiblen IKT-Unternehmen bekannt, in denen ausgezeichnet ausgebildete Fachkräfte arbeiten. Diese verstehen es, Innovation rasch auf dem Markt umzusetzen und in Nischen Marktführerschaft zu erlangen. Diese Erfolge made in Austria stützen sich auf angesehene IKT-Forschungszentren, in denen Experten in ihren Fachgebieten arbeiten. Die hohe Durchlässigkeit zur Wirtschaft zeichnet diese Forschung aus. Die Forschungszentren ziehen wiederum die besten Köpfe der Forschung aus aller Welt an, die in den dynamischen High-Tech-Zentren optimale Bedingungen finden.

Voting closed
Voting closed
1 Stimme
0 KommentareKommentare lesen

Die Rahmenbedingungen für das Gedeihen von High-Tech-Zentren sind ideal

068

Diese High-Tech-Zentren inspirieren potentielle Unternehmensgründer, in diesem innovativen Umfeld ihr Glück zu versuchen. Die Rahmenbedingungen sind dazu ideal: Die Gigabit-Netze erlauben vernetztes Arbeiten. Die Menschen können auf ihre Daten und Dienste von überall und jederzeit sicher und zuverlässig zugreifen. Der Schutz der Infrastruktur ist durch staatliche Vorgaben gewährleistet. Die Tatsache, dass es sich bei Österreich um ein kleines Land handelt, fördert die prototypartigen Einführungen von IKT-Innovationen. Die Lage im Herzen von Europa ist die ideale Ausgangsbasis, um die europäischen Märkte zu bearbeiten.

Voting closed
Voting closed
2 Stimmen
1 KommentareKommentare lesen

Hochwertige Arbeitsplätze entstehen durch Investitionen und Betriebsansiedelungen

069

Diese Attraktivität führt zu Investitionen und Betriebsansiedlungen von High-Tech-Unternehmen, die von diesen optimalen Rahmenbedingungen profitieren wollen, wodurch hochwertige Arbeitsplätze für die Bürger entstehen. Doch die Innovationskraft beschränkt sich nicht nur auf den IKT-Bereich, sondern strahlt auf alle anderen Wirtschaftssektoren aus, in der IKT eingesetzt werden. Menschen aus anderen Wirtschaftssektoren werden durch die Erfolgsbeispiele im IKT-Bereich weiter dazu angeregt, IKT noch stärker zu nutzen, um Marktpositionen auszubauen.

Voting closed
Voting closed
2 Stimmen
1 KommentareKommentare lesen

Gefragte Fachleute verlassen die IKT-Kaderschmieden

070

Weltweit gefragte Fachleute verlassen die angesehenen IKT-Kaderschmieden. Diese gehen entweder in die Forschung, unterstützen die im Land ansässigen Unternehmen oder gründen eigene Unternehmen. Welchen Weg sie auch wählen, gefragte Fachleute können mit bester Unterstützung rechnen.

Voting closed
Voting closed
2 Stimmen
0 KommentareKommentare lesen

Die Politik gibt die Richtung vor und setzt optimale Rahmenbedingungen

071

Der Politik ist bewusst, dass diese Erfolge die Früchte eng kooperierender Gruppen von Bürgern sind, die an einem Strang ziehen und eine Strategie verfolgen. Diese geben klar die Richtung vor und setzen den Rahmen und die Schwerpunkte für die Entwicklungen.

Voting closed
Voting closed
1 Stimme
0 KommentareKommentare lesen
072

Mit Recht können die Spitzenpolitiker stolz auf die IKT-Erfolge sein, die das Land erreicht hat. Die abgeschlossenen Kooperationsverträge mit anderen Ländern machen Österreich zu einem begehrten Partner im IKT-Bereich. Delegationen anderer Länder kommen nach Österreich, um von diesem Erfolgsmodell zu lernen und gleichzeitig wird österreichisches Know-how exportiert.

Voting closed
Voting closed
1 Stimme
0 KommentareKommentare lesen

Die Bürger nutzen die Vorteile der Technologien im Alltag, ohne die Gefahren und Risiken zu verkennen

073

Die Bürger, die im Mittelpunkt stehen, profitieren von der hohen Wertschöpfung, die von dieser Industrie und deren Innovationen ausgeht. Hochwertige Arbeitsplätze entstehen in den städtischen Ballungsräumen und in den ländlichen Regionen, die durch breitbandige Vernetzung aufgewertet werden. Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten bereiten die Bürger dieses Landes auf die neuen Herausforderungen optimal vor. Selbst ländliche Regionen kommen durch die Mobilität der Informationen und des Wissens in den Genuss hochkarätiger Schulungen. Die Bürger setzen diese Technologien im Alltag ein, da sie vor allem die Vorteile für sich sehen, ohne die Gefahren und Risiken zu verkennen. IKT durchdringen alle Gesellschaftsschichten.

Voting closed
Voting closed
3 Stimmen
0 KommentareKommentare lesen

Menschen profitieren vom Einsatz der IKT in Gesundheit und Politik

074

Menschen profitieren von höchster medizinischer Versorgungsqualität, die durch IKT entscheidend verbessert werden konnte. Der Einsatz von IKT und der AAL-Technologien ermöglicht älteren Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Die öffentliche Hand verwendet IKT nicht nur um den Bürgern eine Vielzahl von Diensten anzubieten, sondern ermuntert seine Bürger, an politischen Diskussionen teilzunehmen und ihre Meinungen kundzutun. Denn die Politiker sind überzeugt, dass sie mit den IKT den Schlüssel in der Hand halten, um die Tür zur modernen Wissensgesellschaft zu öffnen.

Voting closed
Voting closed
2 Stimmen
0 KommentareKommentare lesen

Die vier nationalen strategischen Ziele

Österreich in die Spitze der IKT-Nationen positionieren

075

Wie die Erfahrungen anderer Länder gezeigt haben, können Spitzenplätze nur durch eine übergreifende Strategie und konsequentes Umsetzen gezielter, koordinierter Maßnahmen errungen werden [vgl. (BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, 2010), (Ministry of Enterprise, Energy and Communications, 2011), (Ubiquitous Information Society Advisory Board, 2011), (Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB, 2012)]. Es ist verständlich, dass Österreich nicht in allen Bereichen unverzüglich Spitzenpositionen erlangen kann, zumal Österreich in vielen Bereichen im Mittelfeld liegt. Doch eine Fokussierung auf bestimmte Themen, die besonders viele Österreicher betreffen, die eine besonders hohe Wertschöpfung schaffen und für die Österreich besonders gute Voraussetzungen mitbringt, ist der erste Schritt zu einer Spitzennation. Diese Exzellenzthemen können in weiterer Folge ein Momentum für den ganzen IKT-Sektor auslösen, wenn die Vorteile und der Nutzen sichtbar werden.

Voting closed
Voting closed
2 Stimmen
0 KommentareKommentare lesen
076

Die IKT-Strategie will dieses Ziel damit erreichen, dass Österreich in jenen vier Exzellenzfelder zum Vorbild für Europa wird und eine Vorreiterrolle übernimmt.

Voting closed
Voting closed
1 Stimme
0 KommentareKommentare lesen
077
  • Quantitativ ist dieses Ziel erreicht, wenn Österreich in diesen vier Exzellenzfeldern sich unter den Top 3 Nationen in der EU27 positioniert.
  • Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    1 KommentareKommentare lesen
    078
  • Im Networked Readiness Index nimmt Österreich bis 2018 einen Platz unter den Top 5 ein.
  • Voting closed
    Voting closed
    1 Stimme
    0 KommentareKommentare lesen

    Die Breitbanddurchdringung und -nutzung erhöhen

    079

    Der Schlüssel zu einer höheren Breitbandnutzung liegt darin, dass Menschen in einem breitbandigen Internetzugang einen persönlichen Nutzen für sich sehen. Insbesondere haben die Erfahrungen bei der breiten Erschließung und Akzeptanz von neuen Technologien gezeigt, dass Menschen von den konkreten Vorteilen ausreichend überzeugt sein müssen, um diese auch für sich zu nutzen [vgl. (Internetoffensive Österreich, 2010)].

    Voting closed
    Voting closed
    3 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    080

    Es wird daher erforderlich sein, eine den zukünftigen Anforderungen gerechte Infrastruktur bereitzustellen. Dafür müssen schon heute die Weichen gestellt und die Investitionen getätigt werden. Auf der anderen Seite greifen die Menschen auf die bestehende Infrastruktur zurück, um Dienste und Informationen zu ihrem Nutzen abzurufen. Angebotsseitige Maßnahmen zur Entwicklung und Förderung solcher Anwendungen stehen deshalb in unmittelbarem Zusammenhang mit der Stimulation der Nachfrage.

    Voting closed
    Voting closed
    4 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen

    Die IKT-Strategie will dieses Ziel erreichen:

    081
  • In der Infrastruktur sind 70% der Bevölkerung bis 2018 mit ultraschnellen Breitband-Hochleistungszugängen (>100 Mbit/s) versorgt.
  • Voting closed
    Voting closed
    3 Stimmen
    1 KommentareKommentare lesen
    082
  • Der Anteil der Menschen, die das Internet regelmäßig nutzen, liegt derzeit bei 76% (2011). Dieser Wert steigt bis 2018 auf über 90% [vgl.].
  • Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    083
  • Der Anteil jener Haushalte, die über einen mobilen beziehungsweise festen Breitbandzugang verfügen, steigt von 72% (2011) auf über 90% [vgl. (EU Kommission, 2008 - 2012)].
  • Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen

    Internet als Chance für alle Menschen begreifen

    084

    Wer über keinen Internetzugang verfügt, ist von den Informationen im Netz ausgeschlossen oder auf Dritte angewiesen. Wenn Informationen und Dienste im zunehmenden Maße nur mehr über das Internet bezogen werden können, kann ein solcher Ausschluss zu erheblichen Nachteilen führen. Dienste der öffentlichen Hand oder Informationen über Förderungen können für diese Menschen nicht mehr oder schwerer zugänglich sein. Daher wird es wichtig sein, jenen besonders vom digitalen Ausschluss gefährdeten Gruppen die Möglichkeiten der neuen Medien aufzuzeigen und den Nutzen darzustellen.

    Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    085

    Einher mit dem Ausschluss geht der Mangel an Kompetenz, mit diesen neuen Medien umzugehen. Am Arbeitsmarkt kann die fehlende Medienkompetenz den Ausschluss aus bestimmten Berufen bedeuten. Denn die IKT spielen in immer mehr Unternehmen eine wichtigere Rolle, sodass der Umgang mit dem Computer und dem Internet vorausgesetzt wird. Selbst weniger qualifizierte Arbeitnehmer können sich in einer Arbeitswelt, gebaut auf Mobilität und Kommunikation, kaum leisten, diese neuen Medien zu ignorieren.

    Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    086
  • In den Vergleichen zur Nutzung nach Altersgruppen, Geschlecht, Region sowie nach Bildungsgrad (nach den Erhebungsklassen der Statistik Austria für die Informationsgesellschaft) werden die Unterschiede zwischen der Gruppe mit der niedrigsten und der höchsten Rate um die Hälfte verringert.
  • Voting closed
    Voting closed
    1 Stimme
    0 KommentareKommentare lesen
    087
  • Derzeit nutzen 18% der Österreicher das Internet nicht (2011). Bis 2018 fällt dieser Wert auf weniger als 8% [vgl.].
  • Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    088
  • Alle Absolventen der Sekundarstufe beherrschen einen definierten Mindeststandard an IKT-Skills.
  • Voting closed
    Voting closed
    3 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen

    Eine Koordinierung der IKT-Politik und eine Einbeziehung und Umsetzung von Forschungsergebnissen fördern

    089

    Wie alle anderen Spitzenländer zeigen, ist das gelebte Bekenntnis auf Ebene der Spitzenpolitik der Schlüssel zum Erfolg von IKT. In den skandinavischen Ländern ist das Bewusstsein um die Bedeutung von IKT weitaus ausgeprägter als in Österreich. Ein Rückfall in den Rankings alarmiert und aktiviert dort die Spitzenpolitik. Will Österreich ebenfalls das gesamte Potenzial von IKT schöpfen, kommt der österreichischen Spitzenpolitik eine führende Rolle zu. Die Koordination der IKT-Politik und damit der Ressorts in den IKT-Angelegenheiten kann daher nur von der Spitze der Bundesregierung erfolgen.

    Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    090

    Der Wohlstand eines kleinen Landes wird getragen von einer auf dem Weltmarkt konkurrenzfähigen Wirtschaft, die Innovationen hervorbringt. Innovationen entstehen durch Forschung, und zwar sowohl in der angewandten Forschung als auch in der Grundlagenforschung. In einem dynamischen Umfeld wie den IKT sind die Chancen, neue Dienste und neue Produkte entstehen zu lassen, immens. Die Innovationen von morgen werden geradezu angetrieben von den Innovationen von heute. Und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht; im Gegenteil, wir stehen erst am Anfang der Entwicklungen.

    Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    091

    Die IKT-Strategie muss konsequenterweise die IKT-Forschung stärken, damit wichtige Impulse für die gesamte Wirtschaft entstehen können. Auf der anderen Seite ist der Einsatz von IKT in anderen Forschungsdisziplinen weiter voranzutreiben. Bereits jetzt werden IKT in vielen Forschungsbereichen eingesetzt, um bessere Messergebnisse zu erhalten, neue Methoden zu entwickeln und die Vermarktung der Ergebnisse zu forcieren.

    Voting closed
    Voting closed
    3 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    092

    Die IKT-Strategie will das Ziel erreichen, indem in der nächsten Regierungsperiode IKT ein wichtiger Pfeiler der Regierungsarbeit darstellen. In der Forschung soll ein Fokus auf die Umsetzung der Forschungsergebnisse gelegt werden.

    Voting closed
    Voting closed
    1 Stimme
    0 KommentareKommentare lesen
    093
  • Im Regierungsprogramm von 2014-2018 stellen die IKT einen wichtigen Bestandteil dar.
  • Voting closed
    Voting closed
    2 Stimmen
    0 KommentareKommentare lesen
    094
  • In jedem Ministerium gibt es einen Ansprechpartner und Verantwortlichen für IKT.
  • Voting closed
    Voting closed
    1 Stimme
    0 KommentareKommentare lesen
    095
  • Die F&E Aktivitäten der österreichischen Unternehmen kommen unter die Top 3 der EU Länder.
  • Voting closed
    Voting closed
    1 Stimme
    0 KommentareKommentare lesen

    Hier sind Sie gefragt!

    Welche strategische Bedeutung haben diese vier Ziel für Österreich? Sind die Ziele für Österreich angemessen? Wie lässt sich die Zielerreichung messen?

    Kommentare

    Ein Zeitrahmen über 2018 hinaus wäre begrüßenswert

    Die ISPA zeigt sich grundsätzlich erfreut darüber, dass nun daran gearbeitet wird eine übergreifende Strategie im Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Sektor für Österreich zu erarbeiten. Dies stellt einen wichtigen und notwendigen Schritt dar, die IKT-Branche nachhaltig zu stärken und so zur wirtschaftlichen Entwicklung Österreichs beizutragen.
    Die ISPA anerkennt den Network Readiness Index als nützliches Messinstrument. Eine Topplatzierung Österreichs darf allerdings nicht zum Selbstzweck werden. Es stellt sich daher die Frage, welcher Mehrwert mit Österreich als IKT-Topnation erzielt werden soll. Die ISPA weist weiters darauf hin, dass ein Vergleich mit anderen Nationen nur in begrenztem Ausmaß zielführend ist. Führende IKT-Nationen wie Schweden oder Singapur weisen beispielsweise eine andere Bevölkerungsstruktur auf, weiters gibt es gravierende Unterschiede im Bildungssystem. Nach Ansicht der ISPA muss eine erfolgreiche IKT-Strategie derartige Grundvoraussetzungen angemessen berücksichtigen.
    Die zu erarbeitende IKT-Strategie ist für den Zeitrahmen von 2014 bis 2018 veranschlagt, was für die Erreichung kurzfristiger Ziele ausreicht. Die ISPA vertritt jedoch die Ansicht, dass gerade auch in Hinblick auf Investitionen im Infrastrukturbereich, Bildungsmaßnahmen oder die Altersvorsorge die Langfristigkeit und Vorhersehbarkeit der Maßnahmen im Vordergrund stehen. Die ISPA regt daher an, den Zeithorizont auf wenigstens zehn Jahre zu erstrecken.