IKT Strategie

Ziel und Nichtziel dieses Dokuments

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Das vorliegende Dokument verfolgt das Ziel, einen Ausgangspunkt der nationalen Strategie bis 2018 zu konzipieren und dient als Grundlage für eine umfassende Konsultation und Diskussion. Dieser Entwurf soll – ausgehend von einem Zukunftsszenario für Österreich 2018 und den strategischen Zielen (Kapitel 2), die im Ministerrat vom 9.2.2010 verabschiedet wurden – die aus heutiger Sicht wichtigsten Themenbereiche für die IKT-Strategie ableiten. Dazu werden beim ersten Ziel „Österreich an die Spitze positionieren“ vier Exzellenzfelder priorisiert, die sich aus der Bewertung des IST-Zustands, der gegenwärtigen Trends und ihrer Bedeutung für einen Großteil der Bevölkerung ergeben haben. Auf diese Exzellenzfelder sollen sich die Aktivitäten Österreichs konzentrieren (Kapitel 3).

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Selbstverständlich gibt es neben diesen Exzellenzfeldern noch eine Reihe von IKT-Themen, die wichtige Voraussetzungen für die Entwicklung dieser Exzellenzfelder beziehungsweise wichtige Stützen für die österreichische IKT-Entwicklung darstellen. Diese dürfen in einer Gesamtstrategie nicht vernachlässigt werden und bilden daher die Themen der weiteren Ziele (Kapitel 4-6).

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Jedes Themenfeld beginnt mit einer Beschreibung, in der dessen Bedeutung, die gegenwärtige Situation und die Potenziale dargelegt werden. Diese Beschreibung kann nur rudimentär erfolgen, da eine umfassende Beschreibung jedes Themenfeldes den Rahmen sprengen würde und nicht dem Zweck einer kompakten Gesamtstrategie entspricht. Es wird evaluiert, auf welche Indikatoren des Networked Readiness Index sich eine Verbesserung auswirken könnte.

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Danach erfolgt eine Eingrenzung des Themenfelds, damit eine klare Vorstellung über die Grenzen des behandelten Themenfelds herrscht.

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Soweit es möglich ist, wird die IST-Situation aufgrund von einigen ausgewählten, quantitativen Vergleichen mit europäischen Ländern oder den OECD Staaten verdeutlicht. Zusätzlich werden nationale Initiativen angeführt, wobei diese nicht erschöpfend sind und beispielhaft die Aktivitäten in Österreich darstellen sollen. Eine Nennung aller Aktivitäten würde den Rahmen sprengen und auch nicht dem Zweck einer Strategie entsprechen.

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Dann folgt eine mögliche Zielsetzung in diesem Themengebiet bis 2018, wobei quantitative, messbare Ziele bevorzugt werden. Die Ziele stellen einen ersten Ansatz dar, welcher sich aus der bisherigen Analyse ergeben hat.

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Der Handlungsbedarf, also die zu setzenden Akzentuierungen zur Erreichung der Ziele, ist bewusst frei gelassen, um im Zuge der Konsultation Ideen und Schwerpunkte zu finden. Letztendlich dient die Konsultation auch dazu, eine gemeinsame Sichtweise auf den Handlungsbedarf zu finden.

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Wenn der Handlungsbedarf feststeht, soll eine grobe Abschätzung des Ressourcen- und Zeitbedarfs jedes Themenfeld abrunden.

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Das Strategiepapier endet beim Handlungsbedarf in jedem Themenfeld. Konkrete Projekte können danach aus dem Handlungsbedarf abgeleitet werden, werden aber nicht Aufgabe des endgültigen IKT-Strategiedokuments sein. Klarerweise können die Grenzen zwischen Themensetzung, Handlungsbedarf und konkreten Projekten teilweise verschwimmen, doch ist es wichtig festzuhalten, dass konkrete Projekte erst im Zuge der Prioritätenkataloge des Kompetenzzentrums Internetgesellschaft und in Übereinstimmung mit den betroffenen Stakeholdern wie den Ministerien festgelegt werden müssen. Dafür gibt es bereits einen gut funktionierenden Mechanismus, der das Zusammenspiel zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft regelt.

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Die nationale Strategie füllt daher die Lücke zwischen den strategischen Zielen und den konkreten, umsetzbaren Projekten. Sie ist ein wertvoller Richtungsweiser, der die erforderlichen und wünschenswerten Prioritäten in Österreich festlegt.

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Auch wenn sich einzelne Themenfelder oder Initiativen in der Strategie nicht wiederfinden, können sie dennoch wichtig und wertvoll für Österreich sein. Dies gilt insbesondere für jene Aktivitäten, die erfolgreich durchgeführt wurden, von denen Menschen heute profitieren beziehungsweise für jene Aktivitäten, die nationale und internationale Reputation erlangt haben. Auch operative Aktivitäten wie das Betreiben von Rechenzentren werden trotz ihrer Wichtigkeit kein expliziter Schwerpunkt der Strategie sein. Eine Strategie erhebt nicht den Anspruch alle potenziellen IKT-Themenfelder abzudecken, sondern setzt Schwerpunkte und Richtungen.

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Es kann nicht oft genug betont werden, dass die Strategie erst durch die Einbindung der Stakeholder zu einer „gemeinsamen“ Strategie wird. Dazu muss den Stakeholdern bewusst sein, dass eine Strategie auch eine Priorisierung und Selektion von Themen bedeutet. Die Sicht auf das Ganze und auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen stehen im Vordergrund, weniger die Partikularinteressen. Es werden und sollen Diskussionen in der Konsultationsphase geführt werden, um die Selektion der Themen zu schärfen, um zu richtigen Schlüssen zu kommen und ein Programm für die nächsten fünf Jahre zu erstellen. Diese Mithilfe ist entscheidend dafür, dass am Ende des Prozesses eine Strategie entsteht, die von den Stakeholdern, den Betroffenen und den Umsetzungsbeteiligten getragen wird.

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