IKT Strategie

R. Kemler 19.02.2013 - 14:42

Die INTERNET-OFFENSIVE ÖSTERREICH ist Mitinitiator der IKT-Strategie für Österreich. Unser Ziel ist, Österreich als Top-IKT-Nation in Europa zu etablieren und damit den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Daher laden wir alle…

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G. Serentschy 19.02.2013 - 13:21

Das KIG fungiert als zentrale, umsetzungs-orientierte Einrichtung mit dem Ziel, Österreich an der Spitze der IKT-Nationen zu positionieren, die Breitband-durchdringung und -nutzung zu erhöhen und Internet als…

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G. Popp 18.02.2013 - 14:43

Das KIG unternimmt mit der IKT-Strategie 2014-2018 einen neuen Anlauf, die IKT-Vorhaben von Wirtschaft und Verwaltung zu bündeln und zu priorisieren.

Ziel muss sein, Österreich unter die Spitze der IKT-Nationen zu bringen und dadurch die…

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A. Ruzicka 18.02.2013 - 14:41

Das Kompetenz- zentrum Internetge- sellschaft als umsetzungs- orientierte Einrichtung baut auf bestehende Strukturen und Aktivitäten der Verwaltung, der Wirtschaft und Wissenschaft auf und hat in einem ersten Schritt die vorliegenden…

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T. Kohlert 18.02.2013 - 14:33

Die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien im Alltag, insbesondere aber als Motor für Innovation und damit als Schlüsselfaktor für  Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität, hat in den letzten Jahren stark zugenommen.…

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Am meisten diskutiert

Kapitel/Absatz Komm. Stimmen
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unguided mis… 9 11
IKTStrategie, 25.03.2013 - 12:01

Vielen Dank für Ihren Input, Kommentare und Anregungen. Sie bilden gemeinsam mit anderen offline Stellungnahmen eine gute und solide Basis, um die IKT Strategie der nächsten Jahre zu entwickeln. Wir werden Sie über den weiteren Prozess am Laufenden halten. Bitte zögern Sie nicht, mit uns in Kontakt zu treten, wenn Sie noch Fragen haben.

Diskussion

Executive Summary

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001

Das vorliegende Dokument erläutert grundsätzliche Überlegungen zur Erstellung einer nationalen Strategie für den Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Jahre 2014 - 2018.

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002

Drei Viertel der Österreicher nutzen das Internet täglich. Die Hälfte verwendet es, um Dienste, wie Online Banking, Fahrplanabfragen oder Einkommensteuererklärungen durchzuführen und damit ihr Leben zu erleichtern. Rund 90.000 Menschen arbeiten im Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) Sektor. Mehr als 28% des Wirtschaftswachstums der letzten Jahre sind auf die Informations- und Kommunikationstechnologien zurückzuführen. Sie bilden daher eine wichtige Stütze des Wohlstands. Bei dieser Grundlage einer modernen Volkswirtschaft muss angesetzt werden, wenn Österreich seinen Wohlstand für die nächsten Jahrzehnte sichern will. Ein Entwicklungsprozess dieser Größenordnung kann nicht auf Zuruf in Gang gesetzt werden, vielmehr erfordert dies eine konsistente und Schwerpunkt setzende IKT-Strategie. Nur so wird Österreich à la longue das volle Potenzial im Bereich IKT ausschöpfen können.

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003

Das vorliegende Grundsatzpapier zur Entwicklung einer IKT-Strategie stellt den Menschen als Individuum und Teil der Gesellschaft sowie dessen Bedürfnisse in den Vordergrund. Diese Fokussierung ist auch für die Wirtschaft von großer Bedeutung. Die Interessen von Mensch und Wirtschaft sollen in einer möglichst umfassenden Strategie verknüpft werden. Nur dadurch kann Österreich das Potenzial der IKT auf allen Ebenen ausschöpfen, um sowohl die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhöhen als auch die Lebensqualität für den Menschen zu verbessern. Damit sollte es Österreich gelingen, sich unter den IKT Top-Nationen zu positionieren. Die vier strategischen Ziele, die im Gründungsakt des Kompetenzzentrums Internetgesellschaft festgelegt wurden, finden sich an dieser Stelle wieder:

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Österreich an der Spitze der IKT-Nationen positionieren

004

Das Ziel ist klar - Österreich soll sich zu einer IKT Top-Nation entwickeln. Der Weg zu diesem Ziel soll mit der auszuarbeitenden Strategie festgelegt werden. Voraussetzung für eine tragfähige Strategie ist u.a. ein umfassendes Stärken- und Schwächenprofil. Mittelmäßigkeit wäre fehl am Platz. Vielmehr konzentriert eine IKT Top-Nation ihre Anstrengungen auf einige wenige Exzellenzfelder, die vom Kompetenzzentrum Internetgesellschaft (KIG) erarbeitet und im Folgenden beschrieben werden:

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a. Mobilität

005

Mobilität“ drängt sich als ein Schwerpunkt der IKT-Exzellenzfelder förmlich auf - Apps, Cluster, Home Office und Remote Learning sind nur einige Bereiche dieses Zukunftsthemas. In den nächsten fünf Jahren wird die Bedeutung von Mobilität deutlich steigen, danach ist dieses Exzellenzfeld - auch außerhalb der IKT-Branche - ohnehin nicht mehr wegzudenken. Gerade in dieser breiten Wirksamkeit begründet sich die Relevanz der Mobilität, denn sie greift auf allen Ebenen und betrifft sowohl Wirtschaft als auch Individuum.

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b. IKT in Gesundheit und Pflege

006

Die österreichische Gesellschaft steht im Bereich Gesundheit und Pflege vor einer großen Herausforderung. Die demographische Entwicklung führt zu einem immer höheren Anteil alter Menschen mit speziellen Bedürfnissen und Anforderungen. Der Einsatz von IKT im Bereich Gesundheit und Pflege bietet vielfältige Möglichkeiten, diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. So könnten Patienten in den Spitälern jederzeit online aktuelle Informationen über ihren Gesundheitszustand abrufen oder einen Überblick über die bevorstehenden Untersuchungen gewinnen. Die medizinischen Werte der chronisch Kranken und älteren Menschen könnten regelmäßig von zu Hause den Ärzten übermittelt werden. Damit reduzieren sich Arztbesuche und Spitalsaufenthalte.

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c. Medienkompetenz - Bildung

007

Verbraucher benötigen ein Grundrepertoir an Medienkompetenz, um IKT effektiv zu nutzen. Eine Positionierung als IKT Top-Nation erfordert darüber hinaus eine ausreichende Durchdringung der Bevölkerung mit Medienkompetenz. Ein kontinuierlicher Ausbau der Aus- und Weiterbildungsangebote für alle Bevölkerungsgruppen gehört zu den Grundlagen für einen Spitzenplatz unter den IKT-Nationen.

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d. Sicherheit und Schutz

008

Die global vernetzte Wirtschaft strebt nach Vielfalt und Offenheit, doch gleichzeitig benötigt sie als stabile Grundlage u.a. eine sichere Infrastruktur als Basis für arbeitsteiliges und vernetztes Arbeiten. Sicherheit für Unternehmen, Vertrauen der Verbraucher in Dienste und Produkte und der Schutz geistigen Eigentums, angepasst an das digitale Zeitalter, sind Grundpfeiler der digitalen Ära. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann das Potential von IKT auf allen Ebenen genutzt werden.

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Breitbanddurchdringung und -nutzung erhöhen

009

Der konsequente Ausbau zukunftsfähiger Breitband-Infrastrukturen und deren Nutzung ist das zweite Ziel. Dazu bedarf es investitionsfreundlicher Rahmenbedingungen für den Infrastrukturausbau in einem wettbewerblichen Umfeld und öffentliche Förderungen (europäisch und national) für jene Regionen, in denen der Ausbau dieser Infrastrukturen wirtschaftlich nicht attraktiv ist. Die Erreichung dieses dynamischen Ziels ist eine wesentliche Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschaftsstandort, um sowohl international anerkannte IKT-Unternehmen als auch kreative Start-Ups anzusiedeln. Um zu vermeiden, dass teure Infrastrukturen zu wenig genutzt werden, muss auch die Nachfrageseite besser entwickelt werden. Dazu gehört u.a. der Abbau von Wechselbarrieren für Verbraucher, Tools für Verbraucher zur Analyse der bezogenen Produkte und nicht zuletzt die Förderung von Medienkompetenz. Österreich stellt bereits heute Ressourcen zur Entwicklung von Analysetools für große Datenmengen (Big Data) bereit. Die Förderung der Ansiedelung von Unternehmen durch die Optimierung von Standortfaktoren führt nicht nur zu einem breiteren Marktangebot für die Gesellschaft in Österreich, sondern stellt eine Bereicherung für die gesamte IKT-Branche dar.

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Internet als Chance für alle Menschen begreifen

010

Das Internet ist nicht nur Basis für die arbeitsteilige globale Wirtschaft und für Innovationen sondern auch eine universelle Ressource, die allen Menschen neue Chancen und Möglichkeiten eröffnen kann. Daher ergibt sich die Forderung, dass allen Mitgliedern der Gesellschaft Zugang zu dieser Ressource ermöglicht werden soll. Es bedarf Maßnahmen, um auch benachteiligten Gruppen das Wissen und die Informationen des Internets zugänglich zu machen, ebenso das Internet als Kulturmedium zu betrachten und einzusetzen, um Identität zu schaffen und die österreichische Kultur einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

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Eine Koordinierung der IKT-Politik und eine Einbeziehung und Umsetzung von Forschungsergebnissen fördern

011

Das vierte Ziel sieht vor, dass nicht nur die IKT-Forschung gestärkt werden muss, sondern gleichzeitig die daraus gewonnen Erkenntnisse auch auf wirtschaftlicher Ebene genutzt werden sollen: nachhaltige Technologien wie Smart Grids stellen nicht nur die Forschungsbereiche der Zukunft, sondern auch die Wirtschaftsbereiche der Zukunft dar. An diesem Punkt muss auch die Politik einhaken, denn nur durch ein geschärftes Bewusstsein für IKT können auch auf dieser Ebene Koordinationsmechanismen entstehen, die es ermöglichen, den Nutzen der IKT-Strategie tatsächlich zu verdeutlichen und die hier angeführten Ziele zu verwirklichen: IKT-Nutzung auf allen Ebenen zum Wohle von Mensch und Wirtschaft.

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012

Die soeben erläuterten strategischen Ziele geben die Stoßrichtungen vor und benennen die Themenfelder, die von der IKT Strategie umfasst werden. Um die Zielerreichung messbar zu machen, wird vorgeschlagen, sie in konkrete, quantitative Ziele zu gießen. In jedem Themenfeld finden sich diese konkreten Ziele, hier sei auf einige wichtige hingewiesen:

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013
  • Im NRI Index nimmt Österreich bis 2018 nachhaltig einen Platz unter den Top 5 ein.
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    014
  • Schaffung von zusätzlichen 10.000 neuen IKT Arbeitsplätzen bis 2018 und mindestens 100 neue Start-Ups im IKT Bereich bis 2018
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    015
  • Die erforderliche Zeit für Unternehmensgründungen wird bis 2018 durch den Einsatz von IKT halbiert [von derzeit 28 Tagen auf 14 Tagen laut Indikator des Networked Readiness Index des Weltwirtschaftsforum, vgl. (Dutta & Bilbao-Osorio, 2012)].
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    016
  • Ein Venture Capital Fonds mit mehr als 100 Millionen EUR steht bis 2018 zur Verfügung
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    017
  • Mindestens 70% der Bevölkerung werden bis 2018 mit ultraschnellen Breitband-Hochleistungszugängen (>100 Mbit/s) versorgt.
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    018
  • Der Anteil der Menschen, die das Internet regelmäßig nutzen, steigt bis 2018 auf über 90%. Derzeit liegt er bei 76% (2011). [vgl. (EU Kommission, 2008 - 2012)]
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    019
  • liegt der Anteil der Off-liner bei weniger als 8%. Derzeit nutzen 18% der Österreicher das Internet nicht (2011). [vgl. (EU Kommission, 2008 - 2012)]
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    020
  • Alle Absolventen der Sekundärstufe beherrschen einen definierten Mindeststandard an IKT-Skills.
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    021
  • In jedem Ministerium gibt es einen Ansprechpartner und Verantwortlichen für IKT.
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    022
  • Die Menschen haben Zugang zu verlässlichen und validen Gesundheitsinformationen zB in Form eines Gesundheitsportals.
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    023
  • Mindestens 500 Datensätze und mindestens zehn Datensätze von jedem Bundesministerium im Portal www.data.gv.at bis 2018
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    024

    Um die Zielerreichung sicherstellen, sind Maßnahmen zu setzen, die Gegenstand des Konsultationsprozesses sind:

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    025

    Einerseits sind dies legistische und administrative Maßnahmen: Beispielsweise werden Unternehmensgründungen durch digitale Überprüfungen der Nachweise beschleunigt und durch Online Anträge vereinfacht. Der Einsatz von IKT in der Schulausbildung und die Sicherstellung eines Mindeststandards an IKT-Skills ziehen Änderungen in der Lehrerausbildung und der Ausstattung der Schulen nach sich.

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    026

    Andererseits erfordern diese Maßnahmen finanzielle Unterstützung, damit sie umgesetzt werden können. Beispielsweise ist der Venture Capital Fonds zu organisieren und zu dotieren. Das Aufsetzen und Warten von Gesundheitsportalen mit verlässlichen Informationen setzt finanzielle Ressourcen voraus. Ebenso müssen Schulungen und Kampagnen finanziert werden, um den Anteil der Offliner zu reduzieren.

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    027

    Für die Koordination der Umsetzung und das Monitoring der Fortschritte bietet sich das Kompetenzzentrum Internetgesellschaft an. Eine finanzielle Grundausstattung der Geschäftsstelle des KIG ist unerlässlich, wenn die Entwicklung der IKT Strategie und ihre Umsetzung sichergestellt werden soll.

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    Hier sind Sie gefragt!

    Welche Ziele sollen noch verfolgt werden?

    Kommentare

    IKT für die Donauraumstrategie der EU

    Die Donauraumstrategie der EU bietet einen weiteren Ansatzpunkt. Österreich als Drehscheibe zwischen Westeuropa und dem Donauraum hat großes Potential mit Blick auf innovative IKT-Lösungen zur besseren und nachhaltigen Steuerung von Transport- und Logistikprozessen.

    eindeutige ID für Geschäftspartner

    der Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern verlangt eine eindeutige Identifikation, die auch nicht "Normalsteuerpflichtige" umfasst (also mit der UID nicht abgedeckt ist). Wir fordern also eine Vergabe einer Adress-ID inklusive dem Change-Management (Änderung) mit der Möglichkeit, diese ID kostenlos über z.B. WEB-Services abfragen zu können. Diese Vergabe ist in Skandinavien (z.B. Dänemark) organisiert und hat sich bestens bewährt. Es geht ausschließlich um die Daten, die in jedem Impressum zu finden sind.

    Wir füllen derzeit "die Lücke" und können dazu umfassendes Knowhow anbieten

    Anmerkung "Internet der Dinge"

    Wie schon unter 004 angemerkt
    Generell kommt das "Internet der Dinge" (Energieeffizienz, Smart Home, Smart Metering, Smart und Micro Grids, Crash Sensorik, ... M2M) und die damit verbundenen Chancen und Anforderungen an die IKT Infrastruktur nicht vor. Prognosen sprechen auch von einem höheren Potential als dem der Handy-Telefonie für GSM-Provider.
    ->> ist unter 307 ff und 381 ff abgedeckt !

    Anreize zur IKT-Nutzung schaffen

    Wenn IKT-Nutzung Vorteile bringt, wird sie verstärkt genutzt werden. Solche Vorteile können durch gesteigerte Bequemlichkeit, verbesserte Usability, aber auch durch finanzielle Vergünstigungen geschaffen werden.
    Den Wert der gesteigerten Bequemlichkeit hat ein Großteil der Bevölkerung bereits erkannt und macht ihn sich zunutze (Beispiel Online-Shopping). Verbesserte Usability ist - nicht zuletzt durch das Prinzip von Vorbild und Konkurrenz - bereits auf breiter Ebene ein Thema. Bloß der unmittelbare finanzielle Mehrwert der IKT-Nutzung hinkt noch hinterher - Rabatte auf Fahrscheine, Parkscheine, Amtsgebühren,… alle zumindest einmal der staatlichen Kontrolle unterworfenen "Leistungen" könnten sowohl die IKT-Nutzung als auch den "Umsatz" erheblich steigern. Ohne diesen Mehrwert verlieren auf lange Sicht sowohl die "Unternehmen" wie auch die "Kunden".

    Open Source

    Es ist gerade zu bezeichnend für eine österreichische IKT-Strategie, dass das Thema Open Source ausgespart wird. Mit wenigen Ausnahmen (MOA-Module, Justiz, Stadt Wien) hinkt Österreich im europäischen und internationalen Vergleich nach. Ein Blick auf http://joinup.ec.europa.eu/ bestätigt dies und belegt auch, dass Open Source ein wichtiges Thema in der EU ist. In Österreich müsste zumindest der öffentliche Sektor das Thema endlich wirklich aufgreifen, um die vielfach positiven Effekte von Open Source nutzen zu können. Schließlich geht es im öffentlichen Sektor ja auch um die Schaffung von Public Value.
    Mit Open Source sind übrigens nicht nur Anwendungen gemeint, sondern auch offene Standards und Interoparabilität. Auch hier ist in Österreich noch viel zu tun! Ein Ziel der IKT-Strategie muss es daher sein, Open Source in Österreich zu stärken.
    Ein paar Überlegungen dazu: http://www.opensourcepublicsector.de/?p=100

    Frei Wählbare Sicherheitsstufen

    Zur Erhöhung der Akzeptanz sollten 2 oder mehrere Stufen eingeführt werden. Die sicherste Stufe soll gewährleisten nur "sichere" Inhalte zu verwenden. Ein Wechsel von einer Stufe zur anderen muss jedoch im Sinne der Freiheit des WWW möglich sein.

    Gesamte Umfrage

    Eigentlich enttäuschend
    Wenn das jemand 1995 oder 2000 gefragt hatte waere dascwohl noch innovativ gewesen
    Aber in 2012 ....
    Wellcome austria to he present ...

    Ja schon eine sehr lineare

    Ja schon eine sehr lineare Sichtweise. Eine sektorspezifische Strategie die den Rest der Welt ausklammert - erstaunlich, dass man sich diese Perspektive leisten kann.

    Freiheit der Bürger

    Mir fehlt völlig der Aspekt des Schutzes der Freiheit der Bürger in einer digitalen Gesellschaft. Wo finde ich Gedanken zur Netzneutralität? Meiner Meinung sind auch dies strategierelevante Themen! Alles was einfällt sind Smat Grid und Gesungheistportal? Den ins nächste Jahrzeht gerichteten visionären Ausblick kann ich in dem Text nur bedingt erkennen...

    Ganz zentral ist auch der

    Ganz zentral ist auch der Aspekt des Datenschutzes. Wird hier nirgendwo erwähnt - unglaublich. Eigentlich sollte man den BürgerInnen die Hoheit über Ihre Daten wieder zurückgeben.

    Zweifellos unterliegt das

    Zweifellos unterliegt das Internet als von Menschen gemachtes Tool und Kommunikationsmedium auch einer Regulierung – auch das Netz ist nicht Anarchie und steht mit allen seinen notwendigen Abwägungserfordernissen (Sicherheit, Abwägung von Grundrechten, Datenschutz, Schutz der Nutzer vor Kreditschädigung, Beleidigung, Spam) vor wesentlichen Herausforderungen.

    Gerade die aktuelle Diskussion um Pornografieverbote in der EU-Kommission zeigt dies deutlich. Rechtsdurchsetzung im Internet ist nicht nur eine wichtige Frage im Urheberrecht, sondern betrifft auch Persönlichkeitsrechte der Nutzer.

    Während nationale Plattformen – je nach ihrer Ausrichtung - strengen gesetzlichen Reglungen (Impressumspflicht, mediengesetzliche Regelungen, regulative Mediendienstevorschriften ,Werbeverbote, …) unterliegen, können international agierende Plattformen (nicht nur im Hinblick auf Ihre Steuerverpflichtungen) buchstäblich tun was sie wollen. Dass ist nicht nur eine Diskriminierung von jenen Internetaktivitäten, die sich auf der Ebene der bestehenden nationalen oder EU-weiten Rechtsvorschriften bewegen, gegenüber den illegal Agierenden, sondern fördert ungleichen Wettbewerb, eine definitiv „unhygienische“ Ausgangssituation und behindert eine Weiterentwicklung des Internets.

    Der Rechtsdurchsetzung und Schaffung eines sicheren Internets sollten daher in der Rangfolge der Zielsetzungen eine wesentliche Revolutionierung bekommen.

    Internet ist einer der Grunddienste der Informationsversorgung

    Unabhängig von der Frage der Nutzung und Durchdringung ist das Internet ein wesentlicher Grunddienst der Informationsversorgung und Trägerdienst zur Verknüpfung von Wissen. Die hier aufgeworfene Frage ziel immer auf die direkte Nutzung ab. Man darf aber bei dieser Fragestellung aus meiner Sicht nicht vernachlässigen, dass jeder von uns auch ohne direkter Teilnahme einen Nutzen aus dem Internet durch den Informationsverbund zieht.

    Wir begrüßen eine gesamtheitliche und nachhaltige IKT Strategie

    Die ISPA ist erfreut über den Schritt eine gesamtheitliche und umfassende IKT-Strategie zu entwickeln, welche Österreich zu einer führenden IKT-Nation machen soll. Die ISPA ist überzeugt, dass ein guter und fruchtbarer Dialog mit allen Stakeholdern zum Erfolg führen wird. Maßgeblich für das Gelingen sind nach Ansicht der ISPA technologieneutrale Förderungen im Breitbandausbau, fairer und nachhaltiger Wettbewerb, eine Reform des Urheberrechts, die Unterstützung von Konsumenten und Konsumentinnen beim Erwerb von IKT-Kompetenz, ebenso wie ein rechtsicheres und wettbewerbsfreundliches Umfeld für die Internetindustrie.

    Masterplan für ein Gesundheits-Vorsorge-System

    Die Liste der einzelnen Initiativen in den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Behandlung, Rehabilitation, Langzeituntersuchungen, AAL usw. ist bereits extrem lang. Diese Initiativen existieren vor allem auf Grund eines hohen Engagements von Organisationen aus den Bereichen Forschung, Medizin, Pflege, Unternehmen aus unterschiedlichen wirtschaftlichen Bereichen und Versicherungen aber auch auf Grund von Fördermitteln die einzelne Bereiche wie AAL, eHealth usw. unterstützen.

    Obwohl es noch Bedarf an Forschung und Entwicklung gibt, ist die Industrie technologisch schon sehr weit. Daten-Sicherheit und Benutzer-freundliche Geräte unterliegen einem ständigen Verbesserungsprozess und werden in naher Zukunft für eine Akzeptanz bei den End-Kunden sorgen.
    Jedoch ohne einen Masterplan, ist an eine Umsetzung nicht zu denken. Die einzelnen Initiativen müssen ein Teil eines Ganzen werden. Die führende Rolle in der Erstellung eines Masterplans kann nur der Bund einnehmen.
    Die Verantwortungsbereiche der einzelnen Stake Holder im Bereich Gesundheit und Pflege sind prinzipiell klar – die Verantwortung für neue technische Lösungen als Unterstützung dieser Bereiche ist jedoch noch offen. Verlässliche Betreiber von Lösungen im Bereich eHealth und AAL, die für die notwendige Verfügbarkeit und Datensicherheit sorgen sind ein unerlässlicher Baustein in der Umsetzung eines Masterplans um eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung, Vorsorge und Pflege zu garantieren die wir uns auch leisten können.
    Die Firma Kapsch ist das führende österreichische Unternehmen im Bereich M2M und Betrieb von Gesamtlösungen.

    Konsumentenorientierung

    Die österreichische IT braucht eine kundenfreundliche Orientierung. Es ist langfristig kein gutes Zeichen, wenn heimische Betreiberfirmen von Internet und mobiler Hardware ihren Wissensvorsprung nur dazu benutzen, unwissende User arglistig abzuzocken, ihnen auf modernste Werbemethoden basierte Art das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Kostenseite von Breitband-Anschlüssen und Mobile-Hardware-Produkten muß vereinfacht und klar durchschaubar werden. Derzeit gilt genau das Gegenteil.

    Weiters soll darauf geachtet werden, dass möglichst nur eine Backbone-Verbindung installiert wird, also pro Haus eine Zuleitung und österreichweit ein Netz von Sendemasten. Das ist natürlich eine politische Dimension, aber sie muß kommen, sonst organisieren sich die Konsumenten als eigene politische Partei. Die Konsumenten können und wollen im digital divide nicht die nur die Zahler sondern auch die Zielgeber sein!

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